Warum ich kämme?

Ich werde des öfteren immer mal wieder auf die Prozedur des Kämmens vor dem Kardieren angesprochen.

Hier also mal eine kleine Erklärung, warum ich das tue…

  • ich mag keine “Knubbel” im fertigen Garn, die bleiben beim Kardieren drin und geben ein unruhiges Garn
  • ich befreie durch das Bearbeiten mit der Hundekarde die Locken von auch nur den kleinsten Strohresten
  • ausserdem gehen alle zu kurzen, nicht spinnfähigen Fasern raus
  • auf der kleinen Rolle des Kardiertiers bleibt kaum mehr was hängen
  • gerade Vliese mit Grannen müssen bei mir diesen Ablauf durchmachen, denn ich mag die kurzen Stichelhaare nicht, die später im fertigen Garn abstehen.

DESWEGEN kämme ich vor dem Kardieren ;-)

Vergleich

Fuchsschafwolle nicht gekämmt, gefärbt

Aus der gleichen Färbung
von Grannenhaaren befreite Fuchsschafwolle
gekämmt und schön hell

1 Kommentar zu „Warum ich kämme?“

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Autorin

Sylvia Stettmayer
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